Einträge von Anke Beekuis

#MeToo – Warum die Schauspielszene nix mit der wahren Realität von Frauen im Arbeitsalltag zu tun hat!

Liebe Männer und Frauen, würdet ihr wollen, dass Euren Töchtern auf den Hintern gegriffen wird, dass sie von Schulkollegen zu hören bekommen, dass sie nur in die Clique dürfen, wenn sie mit ins Puff gehen? Wollt ihr, dass sich ein Mann an Euren Töchtern reibt oder Eure Töchter permanent schmutzige Witze anhören müssen. Wollt ihr, dass Eure Töchter auf ihr Äußeres reduziert werden und sie sich anzügliche Sprüche am laufenden Band anhören müssen? Teilweise täglich.

Mythos Employer Branding – Eigentlich ist es so einfach, gute MitarbeiterInnen zu bekommen!

Seit Jahren spielt das Thema „Employer Branding“ in unseren Projekten eine immer stärkere Rolle. Eine Erklärung dafür ist die Tatsache, dass viele Organisationen vor einem großen Generationenwechsel stehen. So konnte man in den Fachmedien lesen, dass die ÖBB damit konfrontiert ist, 6.000 neue MitarbeiterInnen finden zu müssen. Andere Organisationen stehen vor ähnlichen, scheinbar unlösbaren Aufgaben.

Der Fisch stinkt vom Kopf her

Dieses Sprichwort begegnet mir immer noch in meinem beruflichen Alltag. Und viele MitarbeiterInnen vertreten diese Sichtweise. Gerade neue Menschen, die in bestehende und teilweise veraltete Strukturen kommen, beklagen sich über das „Anecken“ bei Projekten.

Mit Gender Balance gegen den Fachkräftemangel!

Viele Unternehmen beklagen einen massiven Fachkräftemangel. Dennoch fehlt den meisten Managern in Österreich der Weitblick, sich dieser Herausforderung durch Geschlechterausgewogenheit anzunehmen. Dabei sind junge Frauen in Österreich sogar oft besser ausgebildet als Männer und ebenso leistungsorientiert und motiviert. Kaum ein Unternehmen nähert sich dem Thema ganzheitlich und strategisch unter wirtschaftlichen Aspekten. Meist werden unkoordinierte Einzelmaßnahmen umgesetzt, bei denen es nur um Frauenförderung geht. Dieser Weg ist kontraproduktiv und führt eher in die Vergangenheit als in die Zukunft.

Gründliche Einblicke für bessere Ausblicke!

Der Prozess einer Gender Balance Beratung ist keine Hexerei. Was man aber benötigt, ist gezieltes Wissen über Unternehmenskultur, Prozesse und Abläufe in der Organisation. Dieses Wissen beschleunigt dann auch die Umsetzung und liefert rasch Ergebnisse. Bevor Unternehmen also losrennen, sollten sie sich erst einer umfassenden Analyse widmen.

Keep it simple!

Ich gebe es zu. Ich bin eine Verfechterin von einfachen und wirksamen Lösungen. Aber wer ist das nicht? Warum sollte man sich das Leben auch unnötig schwer machen? Das gilt auch beim Wandel einer Unternehmenskultur. Was sind also einfache Erfolgsfaktoren, um einen umfassenden Wandel zu schaffen?

Ausdauern statt auspowern!

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt. Sie haben also noch mehr als genug Zeit, Ihre Vorsätze und Vorhaben für 2020 Realität werden zu lassen. Heuer sogar einen Tag mehr als sonst, immerhin ist 2020 ein Schaltjahr. Denn Veränderungen benötigen Zeit – aber auch Durchhaltevermögen. Wer hätte etwa vor wenigen Jahren ernsthaft gedacht, dass einmal einer Bundesregierung mehr Frauen als Männer angehören werden? Welche Einflussfaktoren sind es nun, die bei einer Entwicklung maßgeblich und unbedingt zu beachten sind?

Gendergerechte Sprache – schon wieder? Nein, noch immer!

Ein kurzes Gedankenexperiment für meine männlichen Leser: Würden Sie sich angesprochen fühlen, wenn in einem Text von „Leserinnen“, „Kundinnen“ oder „Mitarbeiterinnen“ geschrieben wird? Nein? „Warum auch?“, höre ich Sie sagen. Und was, wenn irgendwo im Impressum oder auf der Website stehen würde: „Zur leichteren Lesbarkeit sind personenbezogene Bezeichnungen nur in weiblicher Form angeführt. Sie beziehen sich auf Männer und Frauen in gleicher Weise.“ Würde das für Sie etwas ändern?

Heldinnen und Helden – Die Macht der Vorbilder

Vorbilder inspirieren, motivieren und zeigen uns Möglichkeiten auf, die wir vorher nicht für realisierbar gehalten haben. Das ist besonders wichtig, wenn Frauen in typischen Männerberufen tätig sind. Sie glauben mehr an sich selbst, wenn sie eine Frau vor sich haben, die etwas erreicht hat, was sie auch erreichen könnten. Es ist viel leichter, sich in einer Position zu sehen, die jemand erreicht hat, der einem ähnelt.

Stereotype Threat oder die selbsterfüllende Prophezeiung

In meinem letzten Blog habe ich darüber geschrieben, wie wichtig und inspirierend Vorbilder für alle von uns sind. An Vorbildern können wir uns orientieren, uns messen und sie helfen uns, unsere Ziele zu erreichen. Besonders wichtig ist diese Vorbildfunktion in Bereichen, in denen Frauen traditionell unterrepräsentiert sind. Dort sehen sich Frauen auch den meisten Vorurteilen gegenüber und befürchten daher, aufgrund eines Stereotyps beurteilt zu werden bzw. durch ihr Verhalten das Stereotyp unabsichtlich zu bestätigen. Hand aufs Herz: Was denken Sie denn über Frauen und Technik?