Dass wir in einer Zeit leben, in der alles schneller, besser, exakter und erfolgreicher gehen muss, ist nichts Neues. Und selbst der Lockdown lässt uns nicht vergessen, wie schnell mittlerweile alles geworden ist. Ein Telefonat hier, eine Videokonferenz da, dazwischen noch schnell ein paar E-Mails beantworten. Ganz unterschwellig ist diese Schnelligkeit längst zum neuen Standard avanciert. Die Beschleunigung der Welt ist auch in der Führung von Menschen angekommen – nicht immer zum Vorteil der Beteiligten.

Die stillste Zeit im Jahr wird heuer stiller als sonst. Das steht außer Zweifel. Die Einladungen, die viele von uns sonst gegen Jahresende in Atem halten, fallen Corona-bedingt weg. Auch die Freunde, mit denen man sich zum alljährlichen Punsch verabredet, müssen weiter warten. Und sogar Familienfeiern und die oft üblichen Besuchstouren bei Verwandten sind nur eingeschränkt möglich. Warum also nicht die auferlegte Ruhe und die gewonnene Zeit zur Einkehr nutzen, um den eigenen Weg ein wenig zu hinterfragen? Denn Antworten oder Lösungen finden wir oft in uns selbst – auch für den Weg zur Führungspersönlichkeit.